Nach einem Wasserschaden wurden zunächst die bestehende Dusche und das Waschbecken durch die von der Versicherung beauftragte Firma demontiert und die geschädigte Wand geöffnet. Auf dieser Grundlage erfolgte die weitere Sanierung mit dem Ziel, den Raum technisch zu erneuern und gestalterisch aufzuwerten.
Zu Beginn wurden die Bodenfliesen vollständig und sauber entfernt, um einen tragfähigen Untergrund herzustellen, und die vorhandene Holzdecke wurde demontiert. Die Leitungsführungen für Wasser und Abwasser wurden neu organisiert, Anschlüsse entsprechend verlegt und ein neuer Spülkasten integriert, um die künftige Anordnung der Sanitärobjekte aufzunehmen. Parallel wurde die Elektroinstallation an die neue Raumaufteilung und die geplanten Einbauten angepasst, einschließlich der Vorbereitung der Zuleitungen und Anschlüsse für den Spiegelschrank.
Im Anschluss daran wurden die geöffneten Wandbereiche fachgerecht geschlossen. Zur Strukturierung des Raumes und für zusätzliche Funktionen entstand eine Vorwandkonstruktion: In der Dusche wurde eine Nische als Abstellmöglichkeit integriert, zudem wurde eine passgenaue Nische für den Spiegelschrank vorbereitet. Die Duschwände erhielten eine Verkleidung mit wasserbeständigen Wandpaneelen, um eine robuste, pflegeleichte Oberfläche sicherzustellen.
Die neuen Sanitärobjekte wurden eingebracht: Eine Dusche, eine Badewanne, ein WC sowie ein Waschtisch fanden ihren Platz in der neu organisierten Raumstruktur. Wand- und Bodenfliesen wurden präzise verlegt und auf Anschlusspunkte sowie Gefälle abgestimmt. Anschließend wurde eine Glasduschabtrennung millimetergenau eingepasst und montiert.
Die nicht gefliesten Wandflächen und die Decke wurden vollflächig überspachtelt, mit Malervlies tapeziert und im geeigneten System beschichtet, um ein gleichmäßiges, langlebiges Oberflächenbild zu erzielen. Der Spiegelschrank wurde in die vorbereitete Nische eingesetzt. Ein passender Unterschrank wurde geliefert und montiert. Ergänzend wurden maßgefertigte Möbel angefertigt und eingebaut, um Stauraum und Funktionalität harmonisch in das Gesamtkonzept zu integrieren.